Kosten für diverse Urkunden

Kosten für diverse Urkunden

LeistungMengeneinheitPreis
Eheschließung außerhalb der Dienstzeitpro Trauung€ 10,90
Eheschließung innerhalb der Dienstzeitpro Trauung€ 5,45
Außentrauungpro Trauung€ 220,00
Heiratsurkunde€ 9,30
Staatsbürgerschaftsnachweis€ 42,70
Staatsbürgerschaftsnachweis für Neugeborene (bis zum 2. Lebensjahr)€ 0,00
Antrag Wiederannahme eines früheren Familiennamens€ 20,70
Geburtsurkunde, bei Beurkundung eines Neugeborenen 2 Stück gebührenfrei€ 9,30
Sterbeurkunde€ 9,30

 

 

 

Eheangelegenheiten

Eheangelegenheiten

Ermittlung der Ehefähigkeit:
Das Verfahren kann am Wohnsitzstandesamt oder am Eheschließungsstandesamt eines der beiden Verlobten unter gleichzeitiger Anwesenheit beider Verlobten durchgeführt werden.

Benötigte Urkunden:
Geburtsurkunde
Staatsbürgerschaftsnachweis - bei Fremden der Reisepass
Heiratsurkunden aller Vorehen
Nachweis der Auflösung aller Vorehen (Scheidungsbeschlüsse mit Rechtskraftbestätigung bzw. Sterbeurkunden)
Geburtsurkunden gemeinsamer Kinder
Nachweis der akademischen Grade
Lichtbildausweis

Kosten: je nach Fall unterschiedlich, müssen bei Anmeldung der Ehe entrichtet werden.

Bei fremder Staatsangehörigkeit werden zusätzliche Urkunden wie Ehefähigkeitszeugnis oder Ledigkeitsbescheinigung (Affidavit) sowie neue internationale Geburtsurkunden, fallweise mit Apostille oder diplomatischer Beglaubigung benötigt. Es wird um telefonische Anfrage gebeten .
Apostille = Beglaubigung der Unterschrift der ausländischen Urkunde durch die übergeordnete Behörde im Ausland.

Diplomatische Beglaubigung = Beglaubigung der Unterschrift des Legalisationsvermerkes (= Bestätigung der Echtheit der Apostille auf der Urkunde durch das Außenministerium des Ausstellungslandes) auf der ausländischen Urkunde durch die Österreichische Botschaft im Ausstellungsland.

Übersetzungen dürfen nur von einem in Österreich gerichtlich beeideten Dolmetscher anerkannt werden.

Ehefähigkeitszeugnis:
Wird vom Wohnsitzstandesamt ausgestellt. Benötigen ÖsterreicherInnen für die Eheschließung im Ausland. Vorher muss das Verfahren zur Ermittlung der Ehefähigkeit durchgeführt werden - siehe oben.

Eheschließung:
Kann bei jedem Standesamt erfolgen. Vorher muss das Verfahren zur Ermittlung der Ehefähigkeit entweder am Wohnsitzstandesamt oder am Eheschließungsstandesamt durchgeführt werden. Nach Durchführung der Trauung überreicht der Standesbeamte 2 Heiratsurkunden. Bei Eheschließung von fremden Staatsbürgern wird eine internationale Heiratsurkunde (= 10-sprachiges Formular) ausgestellt.
Informationen zum Thema Heirat finden Sie auch unter www.help.gv.at .

Heiratsurkunden:
Heiratsurkunden stellt für alle Eheschließungen jedes Standesamt aus. Heiratsurkunden können auch nach Auflösung der Ehe durch Scheidung oder Tod ausgestellt werden. Heiratsurkunden können auch international (=10-sprachiger Vordruck) ausgestellt werden.

Kosten für die Heiratsurkunde

Namensänderung

Namensänderung

Wiederannahme eines früherer Familiennamens:
Nach Auflösung der Ehe gibt es für österreichische Staatsbürger die Möglichkeit, einen vor der Ehe rechtmäßig geführten Familiennamen wieder anzunehmen. Die persönliche Vorsprache unter Mitnahme eines amtlichen Lichtbildausweises ist unbedingt erforderlich. Als Nachweis für die neue Namensführung wird Ihnen eine neue Heiratsurkunde der letzten Ehe ausgestellt, in welcher vermerkt ist, dass die letzte Ehe aufgelöst ist und dass sie mit Wirkung des Tages, an dem Ihr Antrag beim zuständigen Standesamt (Ehebuch) eintrifft, wieder einen früheren Familiennamen führen.

Benötigte Urkunden:
Heiratsurkunde der letzten Ehe
Nachweis der Auflösung der Ehe (Sterbeurkunde, Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftbestätigung)
Staatsbürgerschaftsnachweis
Geburtsurkunde
Lichtbildausweis

Kosten für den Antrag + Kosten für eine neue Heiratsurkunde

Fremden Staatsangehörigen wird empfohlen, bei ihrer Vertretungsbehörde anzufragen.

Vor- oder Familiennamenssänderung:
Jede Person mit österreichischem Personalstatut (ÖsterreicherIn oder Staatenlose, oder Konventionsflüchtlinge mit Aufenthalt in Österreich) kann um behördliche Änderung seines Vor- oder/und Familiennamens ansuchen.

Zuständig für die Bewilligung ist die Bezirksverwaltungsbehörde, in dessen Bereich der Antragsteller seinen ordentlichen Wohnsitz hat. (Für die Marktgemeinde Velden: Bezirkshauptmannschaft Villach, Meister-Friedrich-Straße 4, 9500 Villach, Tel. 050 536).

Der schriftliche Antrag ist vom Antragsteller persönlich zu unterzeichnen und ausreichend zu begründen. Bei Vorliegen bestimmter, im Namensänderungsgesetz taxativ aufgezählter Voraussetzungen ist die Bewilligung der Namensänderung von allen Gebühren (ausgenommen Antragsgebühr) befreit.

Es wird daher empfohlen, vor Antragstellung bei der Bezirksverwaltungsbehörde Villach wegen der Begründung des Antrages persönlich vorzusprechen.

Die Bewilligung der Namensänderung erfolgt mittels Bescheid. In der Folge müssen die entsprechenden Urkunden (Geburts- oder Heiratsurkunde) und Lichtbildausweise (Reisepass, Führerschein) neu ausgestellt werden.

Geburten

Geburten

Beurkundung von Geburten
Für die Beurkundung der Geburt ist jenes Standesamt zuständig, wo die Geburt erfolgt ist.
Findet die Geburt nicht im Krankenhaus statt, ist der Arzt oder die Hebamme die bei der Geburt zugegen sind, zur Anzeige der Geburt an das Standesamt verpflichtet.

Benötigte Urkunden
Anzeige der Geburt (Übermittlung durch Krankenhaus, Arzt, Hebamme)
Geburtsurkunde der Eltern
Staasbürgerschaftsnachweise der Eltern (bei Fremden der Reisepass)
Heiratsurkunde
Nachweis akademischer Grade

Nach Abschluss der Beurkundung erhalten Sie vom Standesamt die Geburtsurkunde und die Geburtsbestätigung.

Kosten: Anlässlich der Beurkundung eines Neugeborenen werden 2 Geburtsurkunden gebührenfrei ausgestellt.
Kosten für jede weitere Geburtsurkunde

Beurkundung von Vaterschaftsanerkenntnissen
Bei neugeborenen Kindern nicht verheirateter Eltern wird das Anerkenntnis der Vaterschaft in der Regel bereits anlässlich der Beurkundung der Geburt des Kindes vom Standesbeamten des Geburtsortes mitbeurkundet.
Ansonsten kann das Anerkenntnis der Vaterschaft auch vom Jugendwohlfahrtsträger (Jugendamt) beurkundet werden.
Zur Beurkundung des Anerkenntnisses ist jedenfalls die persönliche Anwesenheit des Kindesvaters erforderlich.

Benötigte Urkunden:
Geburtsurkunde des Kindes - falls dieses bereits beurkundet ist
Geburtsurkunde des Kindesvaters
Staatsbürgerschaftsnachweis des Kindesvaters (bei Fremden der Reisepass)
Nachweis akademischer Grade
Lichtbildausweis des Kindesvaters

Die Beurkundung von Vaterschaftsanerkenntnissen ist gebührenfrei.

Geburtsurkunden und Bestätigungen
Geburtsbestätigungen werden zweckgewidmet zur Vorlage an die Sozialversicherungsanstalt gebührenfrei anlässlich der Beurkundung der Geburt zusammen mit der Geburtsurkunde vom Standesbeamten des Geburtsortes ausgestellt.
Geburtsurkunden stellt für alle Geburten jedes Standesamt aus. Sie werden über Verlangen auch international (=10-sprachiger Vordruck) ausgestellt.

Kosten für je nachträglich ausgestellter Geburtsurkunde

Informationen zum Thema Geburten finden Sie auch im elektronischen Amtshelfer www.help.gv.at .

Sterbefälle

Sterbefälle

Beurkundung von Sterbefällen:
Die Anzeigen des Todes müssen vom Standesamt des Sterbeortes beurkundet werden. Ereignet sich der Todesfall nicht im Krankenhaus, muss er von den Angehörigen spätestens am nächsten Werktag beim Standesamt angezeigt werden. In diesem Fall muss vorher umgehend die Bestattung informiert werden. Die Bestattung organisiert in der Folge die Totenbeschau und leitet die vom Beschauarzt auszustellende Bestätigung des Todes ("Totenschein") an das Standesamt weiter.
Die Angehörigen werden gebeten, die für die Beurkundung erforderlichen Urkunden bereits bei der Anzeige des Sterbefalles mitzunehmen.

Folgende Urkunden werden benötigt:
Geburtsurkunde der(s) Verstorbenen
Heiratsurkunde der(s) Verstorbenen (bei Auflösung der Ehe - Nachweis der Auflösung wie z. B. Sterbeurkunde, Scheidungsbeschluss mit Rechtskraftbestätigung)
Meldenachweis bei Fremden
Nachweis akademischer Grade
Nachweis der Staatsangehörigkeit (Staatsbürgerschaftsnachweis, Heimatschein - bei Fremden Reisepass)

Nach Abschluss der Beurkundung stellt das Standesamt die Sterbeurkunden und Todesbestätigungen aus und teilt den Todesfall an die verschiedensten Behörden (Meldeamt, Verlassenschaftsgericht, Führerscheinregister, Sozialversicherungsträger etc.) mit.

Sterbeurkunde:
Die Sterbeurkunde stellt für alle nach dem 01.01.1939 verstorbenen Personen jedes Standesamt aus.

Kosten für die Sterbeurkunde

Staatsbürgerschaftsangelegenheiten

Staatsbürgerschaftsangelegenheiten

Staatsbürgerschaftsnachweis:
Staatsbürgerschaftsnachweise werden von jedem Standesamt ausgestellt und müssen grundsätzlich persönlich unter Mitnahme eines amtlichen Lichtbildausweises beantragt werden. Minderjährige können ab dem 14. Lebensjahr den Antrag selbst stellen.

Folgende Urkunden werden benötigt (alle im Original):
Für Personen, die vor dem 01.09.1983 als eheliche Kinder geboren wurden:

Geburtsurkunde des Kindes
Staatsbürgerschaftsnachweis des Vaters
Heiratsurkunde der Eltern


Für Personen, die nach dem 01.09.1983 als eheliche Kinder geboren wurden:
Geburtsurkunde des Kindes
Staatsbürgerschaftsnachweis des Vaters und der Mutter
Heiratsurkunde der Eltern

Für Personen, die als uneheliche Kinder geboren wurden:
Geburtsurkunde des Kindes
Geburtsurkunde der Mutter
Staatsbürgerschaftsnachweis der Mutter

Für Personen, die als uneheliches Kind durch spätere Heirat der Eltern legitimiert wurden:
Geburtsurkunde des Kindes auf den geltenden Familiennamen
Staatsbürgerschaftsnachweis des Vater und der Mutter
Heiratsurkunde der Eltern

Für Personen, im Falle einer Namensänderung (z. B. durch Eheschließung):
Geburtsurkunde
Heiratsurkunde
Staatsbürgerschaftsnachweis auf den vorherigen Familiennamen
Staatsbürgerschaftsnachweis des Ehegatten (Eheschließungsdatum vor dem 01.07.1966)

Für Personen nach einer Verleihung der Staatsbürgerschaft:
Geburtsurkunde (Übersetzung)
Bescheid über die Verleihung der Staatsbürgerschaft
Bei Verheirateten – die Heiratsurkunde

Kosten für den Staatsbürgerschaftsnachweis

Bei ledigen Personen, die vor dem 30.06.1966 in Velden am Wörther See geboren sind, sowie bei ledigen Personen, die nach dem 30.06.1966 geboren und deren Mutter zum Zeitpunkt der Geburt in Velden am Wörther See den Hauptwohnsitz hatte, wird nur die Geburtsurkunde für die Ausstellung benötigt.

Bei verheirateten Antragstellern, die nach der Ehe nicht ihren bisherigen Familiennamen weiterführen, wird zusätzlich die Heiratsurkunde benötigt.

NEU seit 01.01.2008!
Staatsbürgerschaftsnachweise für Neugeborene (bis zum 2. Lebensjahr) - Kosten

Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft:
Auskünfte erteilt das hiesige Standesamt.
Anträge können bei der Staatsbürgerschaftsstelle der Bezirkshauptmannschaft Villach bzw. bei der Kärntner Landesregierung gestellt werden.
Vor Ausfüllung der Anträge bitte diese Stellen kontaktieren.

Zur Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft müssen in jedem Fall die allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllt sein. Die weiteren Voraussetzungen einer Verleihung bestimmen sich danach, ob die Staatsbürgerschaft aufgrund eines Rechtsanspruches verliehen wird oder die Entscheidung im freien Ermessen der zuständigen Behörde liegt.

Allgemeine Einbürgerungsvoraussetzungen:
- mindestens zehnjähriger rechtmäßiger und ununterbrochener Aufenthalt in Österreich, davon mindestens fünfjährige Niederlassungsbewilligung.
- Unbescholtenheit: keine gerichtlichen Verurteilungen und kein anhängiges Strafverfahren (sowohl im In- als auch im Ausland), keine schwer wiegenden Verwaltungsübertretungen mit besonderem Unrechtsgehalt
- hinreichend gesicherter Lebensunterhalt: Nachweis fester und regelmäßiger eigener Einkünfte aus Erwerb, Einkommen, gesetzlichen Unterhaltsansprüchen oder Versicherungsleistungen für die letzten drei Jahre zum Entscheidungszeitpunkt
- Deutschkenntnisse und Grundkenntnisse der demokratischen Ordnung, Geschichte Österreichs und des Landes Kärnten: Nachweis durch schriftliche Prüfung, wenn keine Ausnahmeregelungen bestehen (z. B. Deutsch ist Muttersprache, Minderjährigkeit, Schulbesuch mit positiver Beurteilung im Unterrichtsgegenstand "Deutsch")
- bejahende Einstellung zur Republik Österreich und Gewährleistung, dass keine Gefahr für die öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit besteht
- kein bestehendes Aufenthaltsverbot (in Österreich und in einem anderen EWR-Staat) und kein anhängiges Verfahren zur Aufenthaltsbeendigung
keine Ausweisung innerhalb der letzten zwölf Monate
- kein Naheverhältnis zu einer extremistischen oder terroristischen Gruppierung
- grundsätzlich Verlust der bisherigen Staatsangehörigkeit
- durch die Verleihung der Staatsbürgerschaft dürfen: die internationalen Beziehungen der Republik Österreich nicht wesentlich beeinträchtigt werden und die Interessen der Republik Österreich nicht geschädigt werden.

erforderliche Unterlagen:
Die tatsächlich benötigten Unterlagen können erst aufgrund Ihrer persönlichen Angaben festgestellt werden. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an die für Sie zuständige Staatsbürgerschaftsabteilung (Bezirksverwaltungsbehörde oder Landesregierung).
Fremdsprachige Urkunden müssen im Original gemeinsam mit in Österreich beglaubigter Übersetzung vorgelegt werden.

Hinweis: Ob beglaubigte Übersetzungen aus anderen Staaten anerkannt werden, richtet sich nach den jeweiligen Verfahrensvorschriften. Zur Anerkennung der Dokumente kann beispielsweise eine Apostille oder eine diplomatische Beglaubigung erforderlich sein.

Hinweis: Muss eine fremdsprachige Urkunde im Original gemeinsam mit einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden, darf die Übersetzung in der Regel nur von beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetschern und Dolmetscherinnen vorgenommen werden. Eine Liste der in Österreich beeideten und gerichtlich zertifizierten DolmetscherInnen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz. In diese Liste können sich auch Dolmetscher und Dolmetscherinnen aus anderen EU-/EWR-Mitgliedstaaten eintragen lassen.


Verleihung der Staatsbürgerschaft aufgrund eines Rechtsanspruches:
Voraussetzung:
- Erfüllung der allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen
- mindestens 30-jähriger ununterbrochener Hauptwohnsitz in Österreich oder
- mindestens 15-jähriger rechtmäßiger und ununterbrochener Aufenthalt in Österreich beiNachweis der nachhaltigen persönlichen und beruflichen Integration oder
- mindestens sechsjähriger rechtmäßiger und ununterbrochener Aufenthalt in Österreich, sofern eine fünfjährige aufrechte Ehe mit einem österreichischen Staatsbürger bzw. einer österreichischen Staatsbürgerin besteht und die Eheleute im gemeinsamen Haushalt leben oder der Status "Asylberechtigter" vorliegt oder o der Besitz einer EWR-Staatsangehörigkeit nachgewiesen wird oder der Antragsteller oder die Antragstellerin in Österreich geboren wurde oder die Verleihung aufgrund von bereits erbrachten und zu erwartenden außerordentlichen Leistungen auf wissenschaftlichem, wirtschaftlichem, künstlerischem oder sportlichem Gebiet im Interesse der Republik Österreich liegt.

Hinweis: Außerordentliche Leistungen sind solche, die weit überdurchschnittlich sind und nicht auch von jeder anderen Person des gleichen Bildungsgrades und der gleichen Ausbildung erbracht werden können.

Achtung: Die Verleihung der Staatsbürgerschaft wird unter bestimmten Voraussetzungen auf den Ehegatten bzw. die Ehegattin und die Kinder des Antragstellers oder der Antragstellerin erstreckt.
Gebühren: Auskünfte erteilten die zuständigen Stellen!

Verleihung der Staatsbürgerschaft aufgrund freien Ermessens:
Besteht kein Rechtsanspruch auf die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft, entscheidet die Behörde nach freiem Ermessen.

Ausschlaggebend für die Entscheidung ist das Gesamtverhalten des Antragstellers bzw. der Antragstellerin im Hinblick auf das allgemeine Wohl, die öffentlichen Interessen und das Ausmaß der Integration.

Voraussetzung:
- Erfüllung der allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen.

Verleihung der Staatsbürgerschaft bei Wohnsitz im Ausland:
Grundsätzlich ist für die Beantragung der österreichischen Staatsbürgerschaft ein langjähriger ununterbrochener rechtmäßiger Aufenthalt in Österreich erforderlich und kann unter bestimmten Bedingungen auch bei einem Wohnsitz im Ausland beantragt werden.

Voraussetzung:
- Erfüllung der allgemeinen Einbürgerungsvoraussetzungen
- Erbringung außerordentlicher Leistungen im besonderen Interesse der Republik Österreich oder
- Ehegatte oder Ehegattin eines Emigranten oder einer Emigrantin

Achtung: Die Verleihung der Staatsbürgerschaft kann nicht auf die im Ausland lebenden Kinder des Antragstellers oder der Antragstellerin erstreckt werden.

Wiedererwerb der Staatsbürgerschaft durch Anzeige:
Österreichische Staatsbürger bzw. Staatsbürgerinnen, die vor dem 9. Mai 1945 Österreich aus rassischen oder politischen Gründen verlassen mussten und in der Folge die österreichische Staatsbürgerschaft durch den Erwerb einer fremden Staatsangehörigkeit verloren haben, können die Staatsbürgerschaft durch Anzeige wieder erwerben.

Gründe für das erzwungene Verlassen Österreichs können sein:
- Verfolgungen durch Organe der NSDAP oder
- Verfolgungen der Behörden des Dritten Reichs oder
- (befürchtete) Verfolgungen aufgrund des Eintretens für die demokratische Republik Österreich

Hinweis: Beim Erwerb der österreichischen Staatsbürgerschaft durch Anzeige ist das Ausscheiden aus dem bisherigen Staatsverband grundsätzlich nicht erforderlich.

TIPP: Da der Erwerb der Staatsbürgerschaft mit dem Eintreffen der Anzeige bei der Behörde erfolgt, sollte in jedem Fall vorher bei den zuständigen Heimatbehörden abgeklärt werden, inwieweit in diesem Fall ein Verlust der derzeitigen Staatsbürgerschaft erfolgt.

Kirchenaustritt

Kirchenaustritt

Jede Person, die einer staatlich anerkannten Religionsgemeinschaft angehört, kann gegenüber der Behörde seinen Austritt aus dieser Religionsgemeinschaft erklären.

Religionsaustrittsanzeigen liegen im Standesamt auf und können
auch hier online runtergeladen werden.

Zuständig für die Entgegennahme der Anzeige ist die Bezirksverwaltungsbehörde, in dessen Bereich der Antragsteller seinen ordentlichen Wohnsitz hat. (Für die Marktgemeinde Velden bei der Bezirkshauptmannschaft Villach).

Die Anzeige des Religionsaustrittes ist vom Antragsteller persönlich zu unterzeichnen und kann persönlich abgegeben oder mit der Post oder mittels FAX übersandt werden.

Benötigte Urkunden:
Taufschein, Geburtsurkunde, Meldezettel und - falls sich der Name durch Eheschließung geändert hat - die Heiratsurkunde.

Die Anzeige ist gebührenfrei.

Über Verlangen wird eine Bestätigung über den erfolgten Austritt aus der Religionsgemeinschaft ausgestellt.

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