Löschwasserversorgung in Obersakoparnig ist gesichert!

Löschwasserversorgung in Obersakoparnig ist gesichert!

Mit dem Start der  Errichtung eines naturnahen Löschteiches in Oberwinklern wird dem langjährigen Wunsch der FF Köstenberg  einer Löschwasserversorgung in Obersakoparnig nachgekommen.  Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, der Kerschdorfer Gemeinderat Siegfried Nagele -  zugleich auch Kommandant-Stellvertreter der FF Kerschdorf  - sowie der Köstenberger FF-Kdt. Anton Koban mit seinen Florianis waren dabei, als mit den ersten Baggerarbeiten begonnen wurde. Alle zeigten sich erleichtert, dass damit die Löschwasserversorgung  „hoch ober Velden“ künftighin gesichert ist.

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Rundes Geburtstagsjubiläum für den Chef der Brauchtumsgruppe Lind-Rajach!

Rundes Geburtstagsjubiläum für den Chef der Brauchtumsgruppe Lind-Rajach!

Rene Tarmann, engagierter und allseits beliebter Obmann der Brauchtumsgruppe Lind-Rajach
feierte dieser Tage seinen 40. Geburtstag. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk  und der Lindner Gemeinderat Walter Kupper nahmen das „runde“ Geburtstagsjubiläum zum Anlass, um dem Geburtstagskind persönlich zu gratulieren und den Dank für seine attraktive und wertvolle Vereinsarbeit auszusprechen.  GR Walter Kupper als Obmann der Lindner Ortsgemeinschaft schätzt vor allem seine arbeits- und zeitintensive Organisationsarbeiten, die er jährlich beim Veldner Krampusumzug, beim Lindner Teufelstreiben oder wie demnächst beim traditionellen Osterfeuer mit Böllerschießen wieder unter Beweis stellen wird. „Menschen wie Rene sorgen dafür“, so der Bürgermeister, „dass das Kärntner Brauchtum und unsere Tradition erhalten bleiben“.
Apropos „Tradition“! Ein großer Geburtstagswunsch von Rene Tarmann als begeisterter KAC-Fan ist, dass sich seine Rotjacken nach 2013  heuer wieder  zum „Österreichischen Eishockeymeister“ küren.


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Gold für die VS Velden!

Gold für die VS Velden!

Vor kurzem konnte der Veldener VS-Direktor Thomas Millonig – einer von acht Kärntner Schuldirektoren –  gemeinsam mit Herbert Hafner stolz und freudig aus den Händen von Landeshauptmann und Bildungsreferenten Dr. Peter Kaiser das Schulsportgütesiegel in Gold entgegen nehmen.  Insgesamt wurden 35 besonders bewegungsfreundliche Kärntner Schulen ausgezeichnet, die VS Velden erhielt bereits zum 2. Mal das goldene Schulsportgütesiegel. 
„Die sportliche Infrastruktur, das zusätzliche Angebot sowie die Teilnahme an Wettkämpfen gaben den Ausschlag“, so der stolze VS-Direktor Thomas Millonig.
Die Volksschule Velden ist Kärntens erste Schule, die an der Leichtathletik-Offensive des Landes teilnimmt. Auch auf Kooperation mit den örtlichen Vereinen wird besonders Wert gelegt. „Die Teilnahme an Wettkämpfen, auch am Wochenende, ist selbstverständlich, Sporttage in Italien werden abgehalten. Schifahren, Eislaufen, Langlaufen, Schispringen, Leichtathletik, Aquathlon – das alles macht unsere Schule aus“, so Dir. Millonig. Durch die jahrelange Aufbauarbeit von Trainerteam Herbert und Bettina Hafner-Bürger fanden schon einige Schulsportler der VS Velden den Weg in die Leichtathletik.

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Velden: Ausstellung Lojze Spacal

Velden: Ausstellung Lojze Spacal

Ein Brückenschlag zwischen den Völkern
Die Gemeinde Velden lud auf Initiative von Christian Zeichen, Volksschuldirektor Lind ob Velden,  in Kooperation mit Martin Spacal, dem Enkel des bedeutenden slowenisch-italienischen Malers der Nachkriegszeit Lojze Spacal, zu einer besonderen Vernissage. Nicht nur eine Vielzahl der bemerkenswerten Werke des Künstlers Spacal wurden vorgestellt, einmal mehr wurde ein Zeichen der Völkerverbindung im Alpe-Adria-Raum gesetzt. BGM Ferdinand Vouk, Vzbgm Mag.a Birgit Fischer, Vzbgm Helmut Steiner, Gemeindevorstand und Kulturreferent Dietmar Piskernik begrüßten eine stattliche Delegation der Heimatgemeinde Spacals aus Komen:  Bürgermeister Erik Modic,  Alenka Tavčar, zuständig für Wirtschaft,Umwelt, Raum Wirtschaft des öffentlichen Dienstes, sowie  Egon Kavčič, zuständig für Landwirtschaft, Tourismus, Beziehungen zwischen Gemeinden und internationale Beziehungen. Ganz im Sinne des Künstlers – ihm war stets der europäische Gedanke ohne Grenzen wichtig – standen an diesem Abend der Vernetzungsgedanke, Kulturaustausch und Pläne zur freundschaftlichen Zusammenarbeit im Vordergrund. Alte slowenische Volkslieder – präsentiert vom Kulturverein Borjač aus Dutovlje – umrahmten die Buntheit und Ausdrucksstärke der Bilder, die bis 29. März in der Gemeindegalerie Velden zu bewundern und auch zu erstehen sind.

 

Foto/Sobe:
BGM Ferdinand Vouk, Kulturreferent Dietmar Piskernik, Christian Zeichen, BGM von Komen  Erik Modic, Galeristin aus Rosegg Marija Šikoronija, Enkel des Künstlers Martin Spacal

Applaus, Applaus! „Floriani“ Andreas Scheriau 40 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

Applaus, Applaus! „Floriani“ Andreas Scheriau 40 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

Auf die Feuerwehr ist Verlass, egal an welchem Tag und zu welcher Stunde.  Im Rahmen der traditionellen Jahreshauptversammlungen werden daher jene Feuerwehrkammeraden vor den Vorhang gebeten, die jahrzehntelang ehrenamtlich ihre Freizeit opfern, um zu helfen.
So konnte Kommandant Richard Novak von der  FF Augsdorf im Beisein von Veldens Gemeindechef und FF-Referenten Ferdinand Vouk sowie Bezirks-FF-Kommandant Libert Pekol  HFM Andreas Scheriau für seine 40-jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr  Augsdorf  auszeichnen und den Dank aller übermitteln. Max Tschernitz wurde zum Hauptverwalter befördert, auch ihm gilt Dank und Anerkennung.
Die 37 Mitglieder der FF Augsdorf leisteten im vergangenen Jahr über 2000 Arbeitsstunden. Brandausrückungen, technische Einsätze, Übungen,  Kursbesuche als auch die Wartung von Ausrüstung und Geräten sowie vor allem die Unwetterkatastrophe im Herbst hielt die Florianijünger auf Trab, so der stolze Gemeindechef Vouk.
Kommandant Richard Novak kündigte für den 1. Mai auch das traditionelle Maibaumfest vor dem Augsdorfer Rüsthaus an.

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Singen hält jung - Dir. Erwin Pinter feiert seinen 93. Geburtstag!

Singen hält jung - Dir. Erwin Pinter feiert seinen 93. Geburtstag!

Rüstig, gut gelaunt und in voller geistiger Frische feierte Erwin Pinter seinen 93. Geburtstag. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk,  der Veldner Pensionistenchef  Josef Juch und  der Lindner Gemeinderat Walter Kupper gratulierten dem ehemaligen Direktor der Volksschule Lind ob Velden, jahrelangen Veldener Gemeinderat und Gemeindevorstand  und jahrzehntelangen Chorleiter der Sängerrunde St. Niklas zu seinem Ehrentag!  Wie immer beeindruckte sein Wissen über das aktuelle Zeitgeschehen   die Gratulanten, die sich die selbstgebackene Erdbeerroulade seiner bezaubernden Gattin Gertrude herzhaft schmecken ließen! Viel Gesundheit, Lebensfreude und volle geistige Frische sollen Erwin weiterhin begleiten, so die Gratulanten unisono!

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Körper.Kunst.Kosmetik - „Kama Skin Art“-Studio eröffnet in Selpritsch bei Velden!

Körper.Kunst.Kosmetik - „Kama Skin Art“-Studio eröffnet in Selpritsch bei Velden!

Markus Steinbichler, Tattoo-Künstler und Karin Wagner, Permanent-Make-Up -Künstlerin eröffneten kürzlich ihr neues Studio „Kama Skin Art“ in Selpritsch bei Velden. Verstärkt wird das Team durch Schönheits-Expertin Martina Schöndorfer, welche Nageldesign, Massagen sowie Körperanalysen anbietet sowie die Kerschdorferin Patricia Bürger, die mit professionellem Wimpern-Styling ihre Kundinnen zum Strahlen bringt. Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk und Gemeinderat Siegfried Nagele waren bei der Eröffnung dabei und zeigten sich nicht nur vom stylischen und modernen Studio, sondern auch der Vielfalt an modernsten Geräten  überrascht. Markus Steinbichler, „Herr der präzisen und feinen Linien, welche er unter die Haut seiner Kunden setzt“ und einer der Besten in Österreich,  informierte Veldens Gemeindevertreter  über die oft stundenlange Präzessionsarbeit. Das Credo von Tattoo-Künstler  Markus Steinbichler und Team lautet: Innovative und individuelle Beratung, um ein einzigartiges Kunstwerk zu erhalten!

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Florianis auf Eis!

Florianis auf Eis!

Am  2. März wurde  das alljährlich stattfindende Veldener Gemeindefeuerwehr-Eisstockturnier in der Eishalle Velden abgehalten. Die kameradschaftliche Verbundenheit steht neben dem sportlichen Ehrgeiz im Mittelpunkt dieser,  einst von Kurt Kotz ins Leben gerufenen Veranstaltung.  Die hoch motivierten Mannschaften kämpften um den Feuerwehr-Gemeindemeistertitel, welcher heuer  an die Feuerwehr Augsdorf ging. Zweiter wurde die  Mannschaft der  FF Velden, Dritter die FF Kerschdorf.
Die Feuerwehr St. Egyden mit Kommandant Peter Scharnagl  hat als diesjähriger Veranstalter  neben den Medaillen auch zahlreiche Sachpreise organisiert. Gemeindefeuerwehrkommandant  Manfred Brugger voll des Stolzes über die sportlichen Leistungen inklusive großen Siegeswillen lobte die  gute kameradschaftliche Zusammenarbeit der Veldener Feuerwehren  bei der Siegerehrung im GH Jägerwirt  und freute sich über die gemeinsamen unbeschwerten Stunden auf Eis, einmal abseits von Unfall- und Brandeinsätzen.

Foto/privat

 

 

Was täten wir bloß ohne die Feuerwehr!

Was täten wir bloß ohne die Feuerwehr!

Anfang Feber zog Veldens Gemeindefeuerwehrkommandant Manfred Brugger bei der 143. Jahreshauptversammlung der FF Velden Bilanz über das Vorjahr und präsentierte im Beisein von Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, Bezirks-FF-Kommandanten Libert Pekoll und Bezirkshauptmann Dr. Bernd Riepan beeindruckende Zahlen.
Allein bei 171 Einsätzen leisteten die Florianis knapp 2800 Stunden. Von den 44 Brandeinsätzen ist jener bei der 3M-Schleifmittelfabrik in Villach besonders hervorzuheben,  da allein bei diesem Einsatz Veldens Atemschutzträger 440 Minuten „reine Atemzeit unter schwerem Atemschutz“ absolvieren mussten. Unter die restlichen 127 technischen Einsätze fallen alle anderen Einsätze, von der kleinen Ölspur über den schweren Verkehrsunfall bis hin zur zeit- und kräfteintensiven  Hochwasserbekämpfung im Herbst. Neben den Einsatzstunden sind Übungsstunden, Stunden für Sitzungen und Dienstbesprechungen, der Stundenaufwand mit der Feuerwehrjugend sowie für Weiterbildung und Kurse an der Landesfeuerwehrschule hinzuzuzählen. Aber auch auf Stunden für die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft der Feuerwehr darf nicht vergessen werden. Darunter fallen Reparaturen und Wartungen an Fahrzeugen und Gerätschaften genauso wie der immer größer werdende Zeitaufwand für die Verwaltung. Summa summarum wurden von der Feuerwehr Velden im abgelaufenen Jahr 10196 Stunden „Zeit“  zum Schutz der Bevölkerung sowie deren Hab und Gut aufgewendet, und das ehrenamtlich!
Ralf Dirnbacher wurde zum Feuerwehrmann und  Kamerad Christopher Teppan  zum Hauptfeuerwehrmann befördert, sowie  Oberlöschmeister Andre Schwarzfurtner  für 25- jährige Tätigkeit bei der Feuerwehr geehrt.
Aufgrund immer stärker und  öfter auftretender  Wetterkapriolen muss sich die Feuerwehr  für künftige Katastrophen vorbereiten und rüsten. In Velden etwa mit einem mobilen Hochwasserschutz für den Ortsteil Latschach, aber auch für ein mögliches „Blackout“ , also einen Totalausfall der Versorgungs- und Kommunikationsnetze, um  der Bevölkerung die notwendige Hilfe und Unterstützung bieten zu können.
GFK/AFK Manfred Brugger verwies auch  auf die Notwendigkeit, dass  bei künftigen  Personalneuaufnahmen  in den Gemeindedienst dieser an eine verpflichtende Mitgliedschaft bei der  Stützpunktfeuerwehr Velden verknüpft sein soll, damit in Velden die Tageseinsatzbereitschaft unter der Woche weiterhin gegeben bleibt.

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4. Kärntner Seenkonferenz Bausperren und Gestaltungsbeiräte rund um den See

4. Kärntner Seenkonferenz Bausperren und Gestaltungsbeiräte rund um den See

Die bereits  vierte Seenkonferenz fand, am Dienstag, den 19. Februar im Casineum in Velden am Wörthersee statt. Über 100 interessierte TeilnehmerInnen aus Politik, Verwaltung, Tourismus, und Wirtschaft kamen zur Veranstaltung die vom Architektur Haus Kärnten und der Abteilung für Raumordnung des Landes Kärnten organisiert wurde. 
Velden in der Vorreiter Rolle nicht ohne Grund wurde diesesmal Velden als Location gewählt. Diese Marktgemeinde hat unter Bürgermeister Ferdinand Vouk eine Vorreiterrolle in Kärnten übernommen. Einerseits bei der Raumordnung, aber vor allem bei der Eindämmung der wuchernden Seenverbauung im Ort. Nach einem Baustopp wurde hier ein intensiver Prozess angestoßen, der nun in nachhaltigen Bebauungsplänen seinen Niederschlag findet. Der damit beauftragte Raumplaner DI Richard Resch und der Vorsitzende des Architekturbeirates DI Karl Heinz Winkler stellten diese Bemühungen gemeinsam mit dem Bürgermeister vor. Der für Gemeindeplanung und Raumordnung zuständige Landesrat Daniel Fellner versteht die dabei oft zutage tretende und oft emotionale Diskussion der Anrainer zum Thema Zweitwohnsitze: „Eine hohe Anzahl an Zweitwohnsitzen bedeutet oft auch das Ende für das Gemeinschaftsleben – etwa, wenn es in einem Ort nicht einmal mehr ein Kaffeehaus gibt.“  
Bürgermeister Vouk lobt das Zusammenspiel der Planungsgremien Der Bürgermeister von Velden, Ferdinand Vouk will überhaupt keine weiteren Zweitwohnsitze mehr zulassen und wünscht sich mehr Möglichkeiten um die Nutzung von Wohnraum auch zu kontrollieren. Ein Wunsch der bei der anschließenden Diskussion von vielen Bürgermeistern und Verwaltungsbeamten artikuliert wurde. Darüber hinaus will Vouk die Arbeit des Architekturbeirats in Velden nicht mehr missen und lobte auch dessen fruchtbares Zusammenspiel mit der Ortsbildpflegekommission. In Velden war 2016 eine befristete totale Bausperre von zwei Jahren erlassen worden. In dieser Zeit wurde ein Planungsausschuss ins Leben gerufen in dem Politik, Wirtschaft, Tourismus und  Bürgern ein  Leitbild erarbeiteten und sich verpflichteten in Zukunft nur noch die Ziele zu verfolgen die diesem Leitbild entsprechen.
Raumplaner Resch wünscht sich ernstgemeinte touristische Standortentwicklung in ganz Kärnten Der mit diesem Prozess in Velden beauftrage Raumplaner DI Richard Resch erklärte in der Folge seine Grundlagenarbeit. Er versteht das Leitbild und die darauf fußenden Planungsinstrumente der Gemeinde als Chance gute Projekte zu ermöglichen und schlechtere zu verbessern. Mit einem Planungshorizont von 15 Jahren, wurde, beginnend mit der Bausperre im November 2016, mit der Bestandsaufnahme und der Erstellung des bereits angesprochenen Entwicklungsleitbildes begonnen. Nachdem dieses fertig war und sich alle Keyplayer dazu verpflichtet hatten es auch einzuhalten, wurde ein textlicher Bebauungsplan für die Gesamtgemeinde erstellt. Darauf fußen nun detaillierte Teilbebauungspläne für einzelne Gemeindeteile. Begleitet werden diese Bemühungen von Revisionen des örtlichen Entwicklungskonzepts und des Flächenwidmungsplans. Insgesamt ein sehr breiter und interdisziplinärer Prozess. Ziel all diese Maßnahmen ist es nicht zu verhindern, sondern Rahmenbedingungen und Ziele zu definieren unter denen Investoren erwünscht sind. Dabei steht natürlich auch die Entwicklung des Tourismus im Vordergrund. Hier wünschte sich Resch abschießend für ganz Kärnten eine touristische Standortentwicklung, die auch ernstgemeint ist. 
Landesrat Fellner spricht sich für klare Regeln aus Zu den Herausforderungen der Entscheidungsträger in Sachen Raumordnung gibt Fellner zu bedenken: „Die Politik ist oft im Zwiespalt zwischen Verhinderer und Bewahrer.“ Daher spricht sich der Landesrat, der als ehemaliger Vizebürgermeister auch Erfahrung auf der Gemeindeebene hat, für Ehrlichkeit im Umgang miteinander aus: „Das bedeutet auch, dass wir Investoren ganz klar sagen müssen, was wir wollen und was nicht. Natürlich sind im Bereich der Raumordnung in den vergangenen Jahrzehnten Fehler passiert. Nun geht es darum, gemeinsam Lösungen zu finden. Was ich mir gut vorstellen kann ist, dass es künftig nur noch Widmungen gibt, wenn ein schlüssiges Seen-Entwicklungskonzept vorliegt.“ 
Architekturbeirat sollte frühzeitig eingebunden werden Der Vorsitzende des Architekturbeirats Kärnten DI Karl Heinz Winkler prangerte anfangs ebenfalls die „Grundbuch statt Sparbuch“-Mentalität vieler Investoren an und warnte davor dieser nachzugeben. Das Ziel des Architekturbeirats sei es den Ausgleich zwischen Einzelinteressen und Gemeinwohl zu schaffen, der nur gelingen kann, wenn sich alle Seiten ein wenig bewegen und zu einem gemeinsamen Ganzen im Sinne der Baukultur finden. Dafür ist ein solches Gremium vor allem deshalb sinnstiftend, weil es  ohne die unmittelbaren Einflüssen in der Gemeinde weisungsfrei urteilen kann. Der Architekturbeirat kann so auch zwischen den Standpunkten der Gemeinde, der Ortsbildpflegekommission, der Raumplanung und des Bundesdenkmalamtes ausgleichend wirken damit der Bauwerber friktionsfreier zum Ziel kommt.
Dafür ist es aber zentral, möglichst früh in Projekte eingebunden zu werden. Daher appellierte Winkler an die Bauwerber nicht mit fertigen Einreichplänen, in die bereits viel Arbeit und Geld investiert wurde, zu kommen, sondern sich schon früher in der Projektentwicklung an einen Tisch zu setzen um sich so  späteres „Streiten“ zu ersparen. Ein Anhaltspunkt für Bauwerber stellt auch der öffentlich zugängliche Kriterienkatalog des Architekturbeirats dar. Nachdem Winkler dann noch auf den österreichischen Baukulturreport einging und diesen auf die Veldener Situation herunterbrechen konnte schloß der Architekt mit aktuellen Best-Practise-Beispielen aus dem Ortsbild: Dem privaten Architekturwettbewerb für das Rocket Rooms Hotel und dem öffentlichen Wettbewerb für die Sanierung des Gemeindeamtes.  
Angeregte Diskussion zum Abschluss Anschließend an die Referate entspann sich eine angeregte Diskussion bei der Bürgermeister Vouk anderen Gemeinden riet unbedingt innerhalb der Gemeinde an einem Strang zu ziehen. Egon Jusner, in der Landesverwaltung zuständig für die rechtlichen Aspekte der Raumordnung, gab zu bedenken, dass es keinen Sinn mache, wenn das Land alles von oben herab reguliere. Besser sei es, wenn die Gemeinden die Grundlagenarbeit machten, denn schließlich herrsche dort der unmittelbare Kontakt mit den Problemen. Fellner abschließend: „Die heutige Seenkonferenz soll auch eine Initialzündung sein, um voneinander zu lernen, zu profitieren. Es braucht eine gemeinsame Kraftanstrengung, damit auch unsere Kinder später noch ein Kärnten, das der weltweit berühmten  Postkarten-Idylle entspricht, vorfinden.“ In diesem Sinne geht es mit der 5. Seenkonferenz im Juni am Ossiacher See weiter.

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Velden rüstet sich für den Frühjahrsputz!

Velden rüstet sich für den Frühjahrsputz!

Der Fuhrpark des Wirtschaftshofes der Marktgemeinde Velden am WS wurde dieser Tage um ein  nagelneues Schmalspurfahrzeug der Marke LADOG für die Straßenreinigung sowie den Winterdienst mit Zusatzgeräten wie Pflug,  Schneefräse  und Kehrmaschine erweitert und von den Mitarbeitern am Wirtschaftshof – im Beisein von Veldens Bürgermeister Vouk, dem zuständigen Referenten GV Markus Kuntaritsch und GR Hannes Kanovnik  - freudig empfangen. Die bestens ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter des Wirtschaftshofes können künftig noch besser für ein sauberes Erscheinungsbild sorgen, so die Gemeindemandatare unisono.  Das Kommunalfahrzeug wird nun beim  Frühjahrsputz speziell bei Reinigungs- und Pflegearbeiten an Gehsteigen und Promenaden erstmals in Einsatz kommen, so Bauhofleiter Martin Moser.


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50 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

50 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

Seit 50 Jahren widmet sich Peter Zupan mit großem Engagement und Freude der Feuerwehr. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde er kürzlich vom Bezirksfeuerwehr-kommandanten  Libert Pekoll im Beisein von Veldens Bürgermeister  Vouk,  dem St. Egydener Gemeinderat Josef Korejmann und zahlreichen  Kameraden für seinen jahrzehntelangen Einsatz mit Gold ausgezeichnet.
Es standen auch  Beförderungen auf der Tagesordnung, nämlich von Daniela Vrataner zur Oberfeuerwehrfrau sowie Thomas Lienhart und Franz Lauritsch jun. jeweils zum Hauptfeuerwehrmann und Thomas Ojster zum Oberlöschmeister.
„Das Vorjahr war arbeitsintensiv, vor allem das Unwetter im Herbst hielt unsere Blauröcke auf Trab“, so Kommandant Scharnagl. Die Leistungsbilanz der FF St. Egyden für das abgelaufene Jahr umfasst  Hilfeleistungen  mit 1.295 Einsatzstunden bei 10 Brand- und 20 technischen Einsätzen. Die laufende Aus- und Weiterbildung, die Durchführung von zahlreichen Übungen sowie die Veranstaltung des traditionellen Sommerfests stellen weitere Schwerpunkte des Jahres 2018 dar.  Darüber hinaus konnten sich die zahlreichen Ehrengäste vom hohen Stellenwert der Jugendarbeit in St. Egyden überzeugen. „Die FF St. Egyden hat  bereits vor 40 Jahren Pionierarbeit im Bereich des Feuerwehr-Nachwuchses geleistet,  um den Nachwuchs ist es gut bestellt“, so das stolze Gemeindeoberhaupt und spricht Dank und Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz  im Namen des gesamten Gemeinderates und der Bevölkerung aus.
 
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Lehrer-Eisstockturnier im Dienst der guten Sache!

Lehrer-Eisstockturnier im Dienst der guten Sache!

In der Veldner Eishalle wurde kürzlich ein Lehrer-Eisstockturnier mit  Moarschaften der VS Velden und der PTS Villach abgehalten. Die teilnehmenden Moarschaften haben sich hoch  motiviert   einem spannenden Eiskampf gestellt.  Organisiert wurde das Duell am Eis von  VD Thomas Millonig/ VS Velden  und GR Manfred Heissenberger / PTS Villach. Das freundschaftliche Duell  der Lehrer sorgte nicht nur für gute Stimmung und beste Laune unter den Teilnehmern. Dieser Tage übergaben VD Thomas Millonig  und GR Manfred Heissenberger Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk einen namhaften Geldbetrag für den Veldener Sozialfonds.  

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Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten an Mag. Othmar Resch

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten an Mag. Othmar Resch

Die höchste Auszeichnung des Landes wurde an den ehemaligen Direktor des Casino Velden verliehen.
 
Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung überreichte Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser am 4. Februar 2019 das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten feierlich an Mag. Othmar Resch.
 
Durch seine berufliche Erfahrung, sein gesellschaftliches Engagement und durch seine langjährige gute Vernetzung in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus hat er den betrieblichen Erfolg des Standortes gesichert und maßgeblich zur gesellschaftlichen Anerkennung des Casino Velden beigetragen.
 
Die lokale Wertschöpfung und Einhaltung der regionalen Wertekette wurde unter seiner Leitung ausgebaut. Dabei legte er auch stets großes Augenmerk auf die Ausbildung von Lehrlingen und auf die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Resch hat mit seinem besonderen Fokus auf die Integration einer Spielbank in das touristische Gesamtangebot einer Region sowie seinem gesellschaftlichen Engagement die Standortentwicklung der Marktgemeinde Velden positiv beeinflusst. Das Casino Velden wurde unter seiner Leitung zum größten Frequenzbringer und Arbeitgeber am Wörthersee ausgebaut.
 
Unter seiner Expertise wurde das „3-Säulen-Prinzip“ aus Spiel, Gastronomie und Veranstaltung entwickelt und gefestigt. 205.000 CasinobesucherInnen, 65.000 Veranstaltungsgäste sowie 281 Veranstaltungen mit 351 Veranstaltungstagen konnte das Casino Velden im Jahr 2017 unter seiner Leitung verbuchen – eine Bilanz, die für sich selbst spricht.
 
„Die Zukunft von Tourismusorten, Casinos und Veranstaltungszentren liegt in der Vernetzung von analogen und digitalen Erlebnissen. Onlineplattformen kommunizieren mit Roulettetischen, Chats mit Haubenköchen in der Küche, Kongresse mit 300 analogen Teilnehmerinnen im Saal und 3.000 Teilnehmern online. Dies einfach und aufregend zu gestalten wird die Aufgabe der nächsten Jahre“, so Direktor Mag. Othmar Resch bei seinem Abschied im Casino Velden.
 
 
Bildhinweis: Protokoll/fritzpress

FF Kerschdorf – Feuerwehrleute ausgezeichnet!

FF Kerschdorf – Feuerwehrleute ausgezeichnet!

Die abgehaltene  Jahreshauptversammlung der FF Kerschdorf im Beisein von Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk wurde von Kommandant Harald Simtschitsch dazu genutzt, um auf ein arbeitsreiches Jahr 2018 zurückzublicken.  Im abgelaufenen  Jahr wurden die Blauröcke zu 18 Einsätzen, davon zwei Brandeinsätze, gerufen.  Vor allem der Hochwassereinsatz in Latschach im vergangenen Herbst war sehr arbeitsintensiv und kräftezehrend, insgesamt wurden dabei  450 Einsatzstunden geleistet.
Mit den Schulungen Übungen und Kursen und der Jugendfeuerwehr wurden insgesamt         2690 Stunden geleistet. Dabei hat sich das neue Löschfahrzeug der FF Kerschdorf bestens bewährt.
Angelobt wurden Andreas Buxbaum und Matschnig Fabian.
Philip Käfer und Matschnig Fabian wurden Probefeuerwehrmänner!
Für jahrzehntelange ehrenamtliche Verdienste erhielten  Anton Raunegger für 70 Jahre,  Georg Teppan und Josef Raunegger für 60 Jahre sowie  Gerhard Tabojer für 50 Jahre  Orden und Urkunden als sichtbares Dankeschön.


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FF Lind ob Velden bilanziert

FF Lind ob Velden bilanziert

Feuerwehrkommandant Leo Tratnik konnte bei der Jahreshauptversammlung der FF Lind Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, den Lindner Gemeinderat Walter Kupper sowie ABI GFK Manfred Brugger begrüßen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden unter großem Applaus  Ehrungen vorgenommen, wobei Norbert Goritschnig für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der FF Lind ob Velden  „Gold“ aus den Händen seines Kommandanten entgegennehmen konnte.
Die 49 Mitglieder der FF Lind ob Velden, davon 5 Kameradinnen, leisteten im vergangenen Jahr  bei 16 Brandausrückungen und 28 technischen Einsätzen rund 500  ehrenamtliche Arbeitsstunden.   Weiters gibt es laufend Aus- und Weiterbildung sowie die Durchführung von zahlreichen Übungen, bei denen nochmals rund 2.500  Stunden für die öffentliche Sicherheit geleistet wurden.  Veldens Bürgermeister bedankte sich bei den Florianis für ihre ehrenamtliche Arbeit, um zu helfen und Leben zu retten, um Ausrüstung zu pflegen oder um sich fortzubilden. Darüber hinaus wird auch das Miteinander gefestigt und das Dorfleben gestärkt, so Veldens Bürgermeister.  

Foto /Privat