50 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

50 Jahre im Einsatz für die Feuerwehr!

Seit 50 Jahren widmet sich Peter Zupan mit großem Engagement und Freude der Feuerwehr. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde er kürzlich vom Bezirksfeuerwehr-kommandanten  Libert Pekoll im Beisein von Veldens Bürgermeister  Vouk,  dem St. Egydener Gemeinderat Josef Korejmann und zahlreichen  Kameraden für seinen jahrzehntelangen Einsatz mit Gold ausgezeichnet.
Es standen auch  Beförderungen auf der Tagesordnung, nämlich von Daniela Vrataner zur Oberfeuerwehrfrau sowie Thomas Lienhart und Franz Lauritsch jun. jeweils zum Hauptfeuerwehrmann und Thomas Ojster zum Oberlöschmeister.
„Das Vorjahr war arbeitsintensiv, vor allem das Unwetter im Herbst hielt unsere Blauröcke auf Trab“, so Kommandant Scharnagl. Die Leistungsbilanz der FF St. Egyden für das abgelaufene Jahr umfasst  Hilfeleistungen  mit 1.295 Einsatzstunden bei 10 Brand- und 20 technischen Einsätzen. Die laufende Aus- und Weiterbildung, die Durchführung von zahlreichen Übungen sowie die Veranstaltung des traditionellen Sommerfests stellen weitere Schwerpunkte des Jahres 2018 dar.  Darüber hinaus konnten sich die zahlreichen Ehrengäste vom hohen Stellenwert der Jugendarbeit in St. Egyden überzeugen. „Die FF St. Egyden hat  bereits vor 40 Jahren Pionierarbeit im Bereich des Feuerwehr-Nachwuchses geleistet,  um den Nachwuchs ist es gut bestellt“, so das stolze Gemeindeoberhaupt und spricht Dank und Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz  im Namen des gesamten Gemeinderates und der Bevölkerung aus.
 
Foto/Privat

Lehrer-Eisstockturnier im Dienst der guten Sache!

Lehrer-Eisstockturnier im Dienst der guten Sache!

In der Veldner Eishalle wurde kürzlich ein Lehrer-Eisstockturnier mit  Moarschaften der VS Velden und der PTS Villach abgehalten. Die teilnehmenden Moarschaften haben sich hoch  motiviert   einem spannenden Eiskampf gestellt.  Organisiert wurde das Duell am Eis von  VD Thomas Millonig/ VS Velden  und GR Manfred Heissenberger / PTS Villach. Das freundschaftliche Duell  der Lehrer sorgte nicht nur für gute Stimmung und beste Laune unter den Teilnehmern. Dieser Tage übergaben VD Thomas Millonig  und GR Manfred Heissenberger Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk einen namhaften Geldbetrag für den Veldener Sozialfonds.  

Foto/Sobe

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten an Mag. Othmar Resch

Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten an Mag. Othmar Resch

Die höchste Auszeichnung des Landes wurde an den ehemaligen Direktor des Casino Velden verliehen.
 
Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung überreichte Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser am 4. Februar 2019 das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Kärnten feierlich an Mag. Othmar Resch.
 
Durch seine berufliche Erfahrung, sein gesellschaftliches Engagement und durch seine langjährige gute Vernetzung in den Bereichen Wirtschaft und Tourismus hat er den betrieblichen Erfolg des Standortes gesichert und maßgeblich zur gesellschaftlichen Anerkennung des Casino Velden beigetragen.
 
Die lokale Wertschöpfung und Einhaltung der regionalen Wertekette wurde unter seiner Leitung ausgebaut. Dabei legte er auch stets großes Augenmerk auf die Ausbildung von Lehrlingen und auf die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
 
Resch hat mit seinem besonderen Fokus auf die Integration einer Spielbank in das touristische Gesamtangebot einer Region sowie seinem gesellschaftlichen Engagement die Standortentwicklung der Marktgemeinde Velden positiv beeinflusst. Das Casino Velden wurde unter seiner Leitung zum größten Frequenzbringer und Arbeitgeber am Wörthersee ausgebaut.
 
Unter seiner Expertise wurde das „3-Säulen-Prinzip“ aus Spiel, Gastronomie und Veranstaltung entwickelt und gefestigt. 205.000 CasinobesucherInnen, 65.000 Veranstaltungsgäste sowie 281 Veranstaltungen mit 351 Veranstaltungstagen konnte das Casino Velden im Jahr 2017 unter seiner Leitung verbuchen – eine Bilanz, die für sich selbst spricht.
 
„Die Zukunft von Tourismusorten, Casinos und Veranstaltungszentren liegt in der Vernetzung von analogen und digitalen Erlebnissen. Onlineplattformen kommunizieren mit Roulettetischen, Chats mit Haubenköchen in der Küche, Kongresse mit 300 analogen Teilnehmerinnen im Saal und 3.000 Teilnehmern online. Dies einfach und aufregend zu gestalten wird die Aufgabe der nächsten Jahre“, so Direktor Mag. Othmar Resch bei seinem Abschied im Casino Velden.
 
 
Bildhinweis: Protokoll/fritzpress

FF Kerschdorf – Feuerwehrleute ausgezeichnet!

FF Kerschdorf – Feuerwehrleute ausgezeichnet!

Die abgehaltene  Jahreshauptversammlung der FF Kerschdorf im Beisein von Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk wurde von Kommandant Harald Simtschitsch dazu genutzt, um auf ein arbeitsreiches Jahr 2018 zurückzublicken.  Im abgelaufenen  Jahr wurden die Blauröcke zu 18 Einsätzen, davon zwei Brandeinsätze, gerufen.  Vor allem der Hochwassereinsatz in Latschach im vergangenen Herbst war sehr arbeitsintensiv und kräftezehrend, insgesamt wurden dabei  450 Einsatzstunden geleistet.
Mit den Schulungen Übungen und Kursen und der Jugendfeuerwehr wurden insgesamt         2690 Stunden geleistet. Dabei hat sich das neue Löschfahrzeug der FF Kerschdorf bestens bewährt.
Angelobt wurden Andreas Buxbaum und Matschnig Fabian.
Philip Käfer und Matschnig Fabian wurden Probefeuerwehrmänner!
Für jahrzehntelange ehrenamtliche Verdienste erhielten  Anton Raunegger für 70 Jahre,  Georg Teppan und Josef Raunegger für 60 Jahre sowie  Gerhard Tabojer für 50 Jahre  Orden und Urkunden als sichtbares Dankeschön.


Foto/privat

FF Lind ob Velden bilanziert

FF Lind ob Velden bilanziert

Feuerwehrkommandant Leo Tratnik konnte bei der Jahreshauptversammlung der FF Lind Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk, den Lindner Gemeinderat Walter Kupper sowie ABI GFK Manfred Brugger begrüßen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden unter großem Applaus  Ehrungen vorgenommen, wobei Norbert Goritschnig für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der FF Lind ob Velden  „Gold“ aus den Händen seines Kommandanten entgegennehmen konnte.
Die 49 Mitglieder der FF Lind ob Velden, davon 5 Kameradinnen, leisteten im vergangenen Jahr  bei 16 Brandausrückungen und 28 technischen Einsätzen rund 500  ehrenamtliche Arbeitsstunden.   Weiters gibt es laufend Aus- und Weiterbildung sowie die Durchführung von zahlreichen Übungen, bei denen nochmals rund 2.500  Stunden für die öffentliche Sicherheit geleistet wurden.  Veldens Bürgermeister bedankte sich bei den Florianis für ihre ehrenamtliche Arbeit, um zu helfen und Leben zu retten, um Ausrüstung zu pflegen oder um sich fortzubilden. Darüber hinaus wird auch das Miteinander gefestigt und das Dorfleben gestärkt, so Veldens Bürgermeister.  

Foto /Privat

Friseurstudio „Haargenau“ eröffnete in Kerschdorf!

Friseurstudio „Haargenau“ eröffnete in Kerschdorf!

Für Marion Haas aus Kerschdorf begann das Jahr 2019  innovativ und mutig. Sie wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und eröffnete ihr kleines aber sehr feines Friseurstudio „Haargenau“ inmitten ihres idyllischen Heimatortes Kerschdorf (oberhalb von  Velden). Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk und der Kerschdorfer Gemeinderat Siegfried Nagele besuchten die Jungunternehmerin in ihrem modernen und ansprechend eingerichteten Studio und waren von der gemütlichen Atmosphäre, die zum Wohlfühlen und Verweilen einlädt, begeistert.


Foto/Sobe

Musik und Gesang für den guten Zweck!

Musik und Gesang für den guten Zweck!

Barbara Lerchbaumer, Leiterin der Alban Berg Musikschule Velden überbrachte  dieser Tage den Spendenerlös ihres Weihnachtskonzerts in Höhe von rund € 800,-- für den Veldener Sozialfonds an  Bürgermeister Ferdinand Vouk.    Veldens Gemeindeoberhaupt  freute sich gemeinsam mit Sachbearbeiterin MMag. Patrizia Stöpp-Schöffmann über die großzügige Geldspende und versicherte, damit  sozial schwache Veldener Familien  unterstützen zu wollen.  Wie jedes Jahr war das traditionelle Benefizkonzert der Alban Berg Musikschule Velden im Casineum  restlos ausverkauft. Schüler und Lehrer begeisterten mit ihrem Programm das anwesende Publikum und erhielten als Dank und Anerkennung  Applaus und stehende Ovationen.


Foto/Sobe

Aus der Gemeinderat-Sitzung vom 10.1.2019

Velden gibt die Richtung vor

Zweitwohnsitzen und baulichem Wildwuchs wird ein Riegel vorgeschoben. Der Gemeinderat der Marktgemeinde Velden am Wörthersee hat in seiner ersten Gemeinderatssitzung des Jahres 2019 eine Reihe von langfristig wichtigen Beschlüssen gefasst, die auch für die gesamte Wörthersee-Region beispielgebend sind: Das neue Örtliche Entwicklungskonzept und der neue Text des Bebauungsplanes der Marktgemeinde Velden schaffen einen klaren Rahmen für eine generationentaugliche Ortsentwicklung.

Das neue Örtliche Entwicklungskonzept und die überarbeiteten Bebauungspläne werden die Entwicklung der Marktgemeinde Velden am Wörther See in den kommenden Jahren neu definieren.

Um ein solide aufeinander abgestimmtes langfristiges Gesamtkonzept aller einer Gemeinde zur Ortsentwicklung zur Verfügung stehenden Steuerinstrumentarien erarbeiten zu können, war man in Velden auch bereit, einschneidende Maßnahmen zu setzen. Aufbauend auf einer befristeten Bausperre  im Seeuferbereich und der Deklaration zur nachhaltigen Entwicklung der Seeufer, wurden homogen aufeinander abgestimmt, ein neues Örtliches Entwicklungskonzept, der Text für den Bebauungsplan der gesamten Gemeinde und eine aktualisierte Vertragsschablone für privatrechtliche Vereinbarungen zwischen der Gemeinde und Baulandwidmungswerbern ausgearbeitet und einstimmig vom Gemeinderat beschlossen. Gleichzeitig wurde als Pilotzone bereits der Detail-Bebauungsplan für den kritischen Bereich des Wörthersee Südufers mit ausgearbeitet und ebenfalls vom Gemeinderat beschlossen.

Velden als Vorbild für die Wörthersee-Region

Velden schlägt damit einen Weg ein, der beispielgebend für die gesamte Wörthersee-Region sein könnte. Innerhalb der letzten beiden hat man, unter Beiziehung erforderlicher Experten aus allen Planungs- und Rechtsbereichen, ein Gesamtkonzept ausgearbeitet, das weiteren Zweitwohnsitzen und einer ungesteuerten Bebauung und Zersiedelung im Interesse einer nachhaltigen Entwicklung einen klaren Riegel vor schiebt und Mechanismen festschreibt, die sowohl die baukulturelle Qualität, als auch das Landschaftsbild und eine verantwortungsvoll gesteuerte Wirtschaftsentwicklung langfristig steuert.

Alle in diesem Zusammenhang vom Veldener Gemeinderat getroffenen Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Und seitens aller Fraktionen war man sich auch bewusst, dass man mit diesem Maßnahmenpaket auch langfristige Selbstverpflichtungen im Interesse nachfolgender Generationen eingegangen ist, die es in der Gegenwart auch notwendig machen, in einzelne Vorhaben steuernd einzugreifen, sie zu beschränken oder gegebenenfalls auch abzulehnen.

Neues Kärntner Gemeindeentwicklungsgesetz gefordert

Die effizienten Steuerungsmöglichkeiten der Gemeinde sind dabei aber durch zahlreiche landes- und bundesgesetzliche Bestimmungen beschränkt. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Kärntner Gemeindeentwicklungsgesetz zu, dessen Novellierung von Seiten des Landes seit vielen Jahren in Aussicht gestellt wird. Während Bundesländer wie Salzburg und Tirol den Gemeinden deutlich wirkungsvollere Instrumente zur Steuerung der Ortsentwicklung in die Hand gibt, hinkt Kärnten in diesem Bereich immer noch nach.

Im Veldener Gemeinderat fand die Forderung von Bürgermeister Ferdinand Vouk, das Land Kärnten solle rasch ein neues und wirkungsvolles Gemeindeentwicklungsgesetz vorlegen, dass beispielsweise bei nicht in Anspruch genommenen Baulandreserven auch Rückwidmungen ermöglicht, breite Unterstützung der anderen Gemeinderatsfraktionen.

Solide Planungsgrundlagen

Die Markgemeinde Velden hat ein neues Örtliches Entwicklungskonzept beschlossen, das die Rahmenbedingungen zumindest für die nächsten 10 Jahre sowohl für die Raumplanung und bauliche Entwicklung, damit aber auch gleichzeitig für die wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und kulturellen Perspektiven der Gemeinde vorgeben wird.

Die darin enthaltenen Grundlagen formulieren den Rahmen für zahlreiche zukünftige Detailkonzepte und Maßnahmen der Gemeinde in den Bereichen der Bebauungsplanung, Verkehrsplanung, oder Ortsbildentwicklung. Und es ist auch Steuerungsgrundlage für die Entwicklung der touristischen Bettenkapazitäten in den einzelnen Ortsteilen und die Eindämmung des Zuwachses an Zweitwohnsitzen.
Auf einer übergeordneten Ebene wird die funktionale Gliederung der einzelnen Ortsteile beschrieben. Auf Basis von Prognosen über die künftige Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung enthält das Örtliche Entwicklungskonzept auch Planungsgrundlagen und Ziele für wichtige Themen wie Wohnbaupolitik, Tourismusentwicklung, aber auch für die von der Gemeinde auf Grundlage dieser Prognosen sicher zu stellenden Strukturen und Kapazitäten in den Bereichen der Versorgungsinfrastruktur und gemeindeeigenen Einrichtungen wie Schulbauten, Kindergärten oder der technischen Versorgungsinfrastruktur.

Das Örtliche Entwicklungskonzept formuliert aber auch die Prinzipien für den Umgang mit Natur- und Erholungsräumen. Es enthält Einzelmaßnahmen, die den Schutz der Seeufer, der ökologischen Vernetzung der Wälder und Naturräume im Gemeindegebiet mit ihren verschiedenen Biotopen und Ufergehölzen betreffen.

Erarbeitet wurde das Örtliche Entwicklungskonzept unter Federführung der Ziviltechnikerbüros von DI Günter Lagler von der Lager, Wurzer & Knappinger Ziviltechniker GmbH  und DI Richard Resch. Die naturräumlichen Grundlagen im Seeuferbereich lieferte die Eb&p Umweltbüro GmbH, die baukulturellen Grundlagen kamen von ARCH+MORE ZT GmbH. Der gesamte Planungsprozess von nunmehr über zwei Jahren erfolgte in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Bauamt, dem Planungsausschuss, verschiedenen Fachausschüssen sowie dem Architekturbeirat der Marktgemeinde Velden.

Bebauungspläne legen die Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Bauvorhaben fest.

Der vom Veldener Gemeinderat ebenfalls einstimmig beschlossene Textliche Bebauungsplanes legt die wesentlichen Vorgaben für die Planung und Gestaltung neuer Bauvorhaben im gesamten Gemeindegebiet fest. Auf der Grundlage dieser Textfassung des Bebauungsplanes werden in weiterer Folge Schritt für Schritt die Teilbebauungspläne für die einzelnen Ortsteile erstellt.

Begonnen wird mit den Kernbereichen rund um den Wörthersee. Für den Bereich des Wörthersee Südufers wurde der neue Bebauungsplan bereits ausgearbeitet. In enger Zusammenarbeit des Bauamtes mit einer Planungsgemeinschaft aus Ziviltechnikern und Architekten unter Federführung von DI Richard Resch und DI Gerhard Kopeinig vom Architekturbüro ARCH+MORE ZT GmbH wurden die Vorgaben für die einzelnen Bereiche des Südufers entwickelt.

Bei der Festlegung des Bebauungsplanes für das Südufer war es der Gemeinde Velden besonders wichtig, einen offenen Dialog mit allen betroffenen Eigentümern zu führen. Nach der öffentlichen Präsentation im Sommer 2018 konnten auch Einwendungen zur Erstauflage des Bebauungsplanentwurfes vorgebracht werden.

In Einzelgesprächen mit allen  Einwendern wurde im Einzelnen diskutiert, welche Möglichkeiten der Realisierung künftiger Bauvorhaben auf den jeweiligen Grundstücken bestehen. Unter begleitender Beratung der von der Gemeinde beauftragten Ziviltechniker wurde mit den betroffenen Eigentümern erörtert, wie künftige Bauvorhaben und Projekte mit den Vorgaben des neuen Bebauungsplanes in Einklang gebracht werden können. Dabei wurde auch versucht, die neuen Zielsetzungen der Gemeinde näher zu bringen und Verständnis für die Raumordnungsinteressen der Gemeinde zu erwirken.
Durch diesen Dialogprozess ist es gelungen, mit der weit überwiegenden Zahl der Grundstückbesitzer einen Rahmen zu erarbeiten, innerhalb dessen sie ihre künftigen Vorhaben  in einer Weise entwickeln können, die auch den übergeordneten Interessen der Ortsbildpflege und Raumgestaltung entsprechen.

Im Bebauungsplan werden beispielweise Baulinien festgelegt, innerhalb derer künftige Bauten errichtet werden können. Diese tragen dazu bei, ein geordnetes Bebauungsbild zu erzeugen und auch wichtige Sichtachsen freizuhalten. Geregelt werden auch Bebauungsdichten, Bebauungsweisen und maximale Geschosshöhen. Die Festlegung von Baulinien oder maximalen Höhen von Zäunen soll unter anderem dazu beitragen, dass der freie Blick auf den See nicht vollständig verbaut wird.
Erstmals wurden auch Regelungen für das Grünland im Seebereich festgelegt. Damit soll einer weiteren Verbauung der Seeufer Einhalt geboten werden.

Der Bebauungsplan ist auch eine Hilfe, um potenzielle nachbarschaftliche Konflikte schon im Vorfeld zu vermeiden. Durch die Festlegung von maximalen Bauhöhen und Abständen ist auch für die jeweiligen Nachbarn ein gesicherter Rahmen gewährleistet, der deren Interessen schützt.

Es liegt in der Natur des erforderlichen Interessensausgleiches zwischen Individual- und Gemeinwohlinteressen, dass es auf der Grundlage des rechtlichen Rahmens, den der Bebauungsplan schafft, für die Gemeinde in Einzelfällen erforderlich ist, Bauvorhaben auch abzulehnen oder mit Auflagen zu versehen.

Für die Marktgemeinde Velden geht es dabei vor allem darum, eine Balance zwischen den Interessen einzelner Investoren, den Interessen der Bevölkerung und der unmittelbaren Nachbarschaft zu schaffen. Die Entwicklung der Gemeinde soll so gesteuert werden, dass Gemeinwohlinteresse, wirtschaftliche und touristische Interessen sowie private Vorhaben bestmöglich aufeinander abgestimmt sind.

Ein intaktes Orts- und Landschaftsbild ist eine Ressource, die nur einmal verbraucht werden kann.

Ein intaktes Orts- und Landschaftsbild ist gerade für eine Tourismusgemeinde wie Velden am Wörther See auch eine wichtige langfristige wirtschaftliche Ressource. Denn das ist es, was auch die meisten Menschen (abseits einzelner Großevents) in ihrem Urlaub suchen und erleben wollen: Sie sehnen sich nach Orten an dem sie sich wohlfühlen können, dessen baukulturelle Schönheit sie anzieht und der ihnen auch die Möglichkeit bietet, eine intakte Natur erleben zu können. Alle diese Faktoren sind gleichzeitig auch ein zentrales Element für das Wohlbefinden der Bewohner selbst.

Für die Wörthersee-Region ist der Tourismus seit den 1970er Jahren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Er ist auch für die Marktgemeinde Velden die wichtigste Grundlage für ihren wirtschaftlichen Erfolg. Die mit der Tourismusentwicklung einher gegangene Verbauung, vor allem des Wörthersee-Ufers seit den 1970er Jahren hat aber auch dazu geführt, dass man damit gleichzeitig genau jene Ressource immer stärker verbraucht hat, die die Grundlage des Tourismus bildet. Wenn man den „Verbrauch“ der Landschaft und die Überformung des Ortsbildes nicht steuernd einbremst und qualitätvoll wieder aufwertet, entzieht man künftigen Generationen ihre Lebensperspektiven.

Als zusätzliche Herausforderung kommt hinzu, dass sich die Strukturen dieses Immobilienbooms und die Betriebskonzepte der Tourismusbetriebe deutlich verändert haben. Waren es in den19 70er und 80er Jahren noch hauptsächlich klassische Beherbergungsbetriebe, Pensionen und Hotels, die gebaut wurden und deren Häuser auch Arbeitsplätze im eigenen Betrieb schaffen, haben in den vergangenen Jahren die Zweitwohnsitzimmobilien, die oft nur wenige Wochen im Jahr benutzt werden, deutlich zugenommen. Abgesehen von den damit zu erzielenden Renditen für Immobilieninvestoren, schaffen Zweitwohnsitze aber im Gegensatz zu traditionellen Beherbergungsbetrieben kaum Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort, treiben damit aber gleichzeitig die Immobilienpreise für die ortsansässige Wohnbevölkerung stark in die Höhe.

Architekturbeirat als Qualitätssicherungsinstrument

Auch ein solides Örtliches Entwicklungskonzept, Flächenwidmung- und Bebauungsplanung reichen nicht aus, um eine hochwertige Baukultur zu garantieren. Um Bauvorhaben in einer qualitätssichernden Form begleiten zu können, hat die Gemeinde Velden daher bereits vor 10 Jahren einen Architekturbeirat eingesetzt, der sowohl die Gemeinde selbst als auch private Bauwerber bei der Umsetzung ihrer Vorhaben berät.

Die Gestaltung der Begegnungszone im Ortszentrum, die etappenweise erweitert werden soll, aber auch die Begleitung von Projekten wie dem Schloss Velden oder des Gemonaplatzes und eine Reihe von weiteren Projekten wurden in den vergangenen 10 Jahren vom Architekturbeirat betreut. Die umgesetzten Projekte machen deutlich, dass die Erhaltung, Qualitätssicherung und laufende Aufwertung des Ortsbildes und der Baukultur eines Ortes nur gelingen kann, wenn man bei jeder einzelnen Maßnahme Kraft, Ideen und Kreativität investiert, um sowohl im Interesse der einzelnen Bauwerber als auch im Interesse aller Bewohner nach der jeweils bestmöglichen Lösung sucht.

Die Kraft liegt in der Gemeinsamkeit

In der Gemeinderatssitzung des Veldener Gemeinderates in dem das neue Örtliche Entwicklungskonzept, der Text für den Bebauungsplan,  sowie der Detailbebauungsplan für das Wörthersee-Südufer einstimmig beschlossen wurden, waren sich alle Gemeinderatsfraktionen darin einig, dass der von Velden damit eingeschlagene Weg eine Vorbildfunktion für die gesamte Wörtherseeregion hat. Er wird vor allem dann erfolgreich sein, wenn er in engagiertem Dialog und lebendiger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und der lokalen Wirtschaft gemeinsam gegangen wird. Bürgermeister Ferdinand Vouk fasste das Ergebnis der Sitzung so zusammen: „Die Bevölkerung und die nachfolgenden Generationen haben ein Recht auf Lebensqualität. Und mit diesen von allen gemeinsamen getragenen Beschlüssen haben wir eine ganz wichtige Grundlage dafür geschaffen.“

FOTOINFORMATION:
2 Jahre hat ein Expertenteam gemeinsam mit der Gemeinde am neuen Örtlichen Entwicklungskonzept, dem Text für den Bebauungsplan und dem Süduferbebauungsplan gearbeitet.
Von links: DI Markus Moser, Bauamtsleiterin Mag. Daniela Riepan, DI Richard Resch, Bürgermeister Ferdinand Vouk, DI Hartwig Wetschko, Arch DI Gerhard Kopeinig
Copyright: Hermann Sobe

Benefiz-Punschausschank beim Veldener Advent!

Benefiz-Punschausschank beim Veldener Advent!

Die Veldner Unternehmer Franz Pfauser  und Andrea Mayer-Rinner haben im Rahmen des Veldener Advent eine Spendenaktion für die JUNO-Jugendnotschlafstelle in Klagenfurt gestartet. An jedem Adventwochenende stellten sich prominente Persönlichkeiten in den Dienst der guten Sache und schenkten fleißig Punsch aus.  Am letzten Adventsonntag  konnte im Beisein von Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk mit großer Freude und Dankbarkeit ein Betrag von € 4.500,-- an die JUNO übergeben. Die Initiatoren freuen sich, damit einen kleinen Beitrag für das in Planung befindliche „Zweithaus“ geleistet zu haben.

Königlicher Besuch bei Veldens Gemeindeoberhaupt!

Königlicher Besuch bei Veldens Gemeindeoberhaupt!

Veldens Bürgermeister Ferdinand Vouk bekam königlichen Besuch der „Heiligen Drei Könige“ und freute sich über die charmant überbrachte Friedensbotschaft von Caspar, Melchior und Balthasar. Diesmal überbrachten erstmals Schülerinnen und Schüler der International School Carinthia aus Velden die frohe Botschaft. Begleitet wurden sie von Frau Dr. Gabriele Zinnauer.
Natürlich unterstützt die Marktgemeinde Velden die Dreikönigsaktion und der hofft der Bürgermeister, damit  einen kleinen Teil beitragen zu können, um die zahlreichen Hilfsprojekte der katholischen Jungschar in  Afrika, Asien und Lateinamerika zu realisieren.

Foto/Gemeinde

Veldener Feuerwehren luden zum Christbaumversenken

Veldener Feuerwehren luden zum Christbaumversenken

Zahlreiche Besucher kamen einen Tag vor dem Heiligen Abend zum traditionellen Veldener Christbaumversenken in den Kurpark, dass die Freiwilligen Feuerwehren Velden und Kerschdorf und die Veldener Tourismusgesellschaft organisierten. Dabei wurde wieder allen im Wörthersee Verunglückten gedacht. Der Brauch vor Weihnachten gilt auch als Dank dafür, dass alle Einsatzkräfte wohlbehalten von ihren riskanten Rettungseinsätzen zurückgekehrt sind. Den Segen sprach Pfarrer Martin Satlow und musikalisch umrahmt wurde die besinnliche Feier vom Arnulf Aichholzer Duo.

Foto/priv
Bild: Pfarrer Martin Satlow, AFK Manfred Brugger, OBI Harald Simtschitsch, BGM Ferdinand Vouk, Mitglieder der Jugendfeuerwehr und das Arnulf Aichholzer Duo