Der Bürgermeister

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Velden

Ferdinand Vouk
Bürgermeister seit September 2001

Sprechstunden: Donnerstags ab 13:00 Uhr
Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin
mit Frau Sussitz (04274/2102-32).

 

Kontaktdaten:

Bürgermeister     Ferdinand Vouk
Telefon04274/2102-31
Mobil0699/13 21 02 02
E-Mailvelden.buergermeister@ktn.gde.at
Büro2. Stock Zimmer Nr. 7

Referent für:

  • Strategische Gemeindeplanung
    (OEK, Flächenwidmung, Tourismus)
  • Personal
  • Soziale Dienste
  • Fürsorge
  • Wohnungswesen

Sekretariat - Bürgermeister

Sekretariat - Bürgermeister

KontaktpersonAngelika Sussitz
Telefon04274/2102 32
E-Mailvelden.direktion@ktn.gde.at
Büro2. Stock Zimmer 7

Kontaktperson

Desiree Armbrust
Telefon04274/2102 60
E-Mailvelden.direktion@ktn.gde.at
Büro2. Stock Zimmer 7

 

 

Aktuelles vom Bürgermeister

Liebe Gemeindebürgerinnen,
liebe Gemeindebürger!

Die herrliche Natur und deren Vielfalt rund um den Wörthersee und natürlich auch bei uns in Velden wird gerne als Werbesujet für den Tourismus verwendet und von Gästen immer wieder als sehr wichtiges Merkmal für die Auswahl der Urlaubsdestination genannt. Und auch wir Einheimische erfreuen uns an Saissersee, Römerschlucht, Kurpark und anderen grünen Wohlfühlbereichen. Damit dies so bleibt und vor allem für die Zukunft gesichert ist, haben wir das Grünraumkonzept – Velden wird „GRÜNER“ beschlossen!

Das Grünraumprogramm Velden 2030 ist eine gemeinsame Initiative mit dem neuen Umweltreferenten Vzbgm. Markus Fantur. Ein paar Eckpunkte möchte ich Ihnen hier gerne aufzeigen.
Die Marktgemeinde Velden hat in den vergangenen Jahren eine neue Strategie zur räumlichen Entwicklung des Zentrums und der Seeufer beschlossen und entsprechende Instrumente zur Steuerung dieser Entwicklung erarbeitet und erlassen. Dabei sind auch die Freiräume und Naherholungsbereiche im Seenbereich analysiert worden und Ziele und Maßnahmen zur Erhaltung und Weiterentwicklung von Grünflächen festgelegt worden. Wir haben den externen Experten Herrn DI Resch mit der Erstellung eines kurz- bis mittel- sowie längerfristigen Maßnahmenprogramms für die Vorbereitung und Umsetzung ausgewählter, priorisierter Maßnahmen aus den Ansätzen des Örtlichen Entwicklungskonzepts (ÖEK) beauftragt. Mängelbereiche wurden erhoben und geplante Vorhaben aus Sicht der Gemeinde eingearbeitet. Mit diesen Daten als Basis haben DI Resch und DI Winkler das „Grünraumprogramm Gemeinde Velden am Wörthersee“ erstellt, das auch als sog. LEADER-Projekt bei der EU eingereicht wird.

Dieser Entwurf des Grünraumprogrammes sowie die notwendigen Maßnahmen (Pflegebedürfnisse, Planungen, Umsetzungen etc.) wurden besprochen, Prioritäten gesetzt und die nächsten Schritte festgelegt. Mit einem Budget von 30.000 Euro für 2021 haben folgende Straßen bzw. Bereiche für uns Priorität: 1. Der Bereich Klagenfurter Straße von Lidl bis Unterwinklernstraße, 2. der Bereich Velden West (ohne Kreisverkehr) bis zur Marietta und 3. der Bereich Seecorso vom Schloss bis Traumschiff/Hotel Berger. Das Budget soll noch heuer für „Straßenwirksames Begleitgrün und Neupflanzung von Straßenbäumen“ verwendet werden. Später sollen die Bereiche 1. Villacher Straße von Kreisverkehr bis Anton-Bulfon-Denkmal, 2. Klagenfurter Straße von Autobahnabfahrt Ost bis Tankstelle Turmoil und 3. Seecorso im Vorbereich Gelatoni bis Aqua folgen.

„Grünes Velden“ war auch der Inhalt eines sehr schönen Termins, den ich in der Gärtnerei Pichler-Koban wahrnehmen durfte, denn dem Vorzeigebetrieb wurde im Rahmen einer Feier mit den Bediensteten das Gemeindewappen für 100 Jahre Firmengeschichte verliehen. 100 Jahre als Familienbetrieb erfolgreich tätig zu sein, ist eine beeindruckende Leistung, und der Familie Pichler-Koban ist es gelungen, sich den jeweiligen Herausforderungen der Zeit zu stellen und den Betrieb mit Engagement, Herzblut und Teamgeist weiterzuentwickeln. Heute zählt er mit den Standorten in Göriach und in der Villa Sonne zu einem modernen, innovativen und vor allem sehr gut aufgestellten Betrieb, der Arbeitsplätze bietet und in der Branche etwas bewegt. Solche Unternehmen brauchen unsere Wirtschaft und unsere Gemeinde. Die Tür der Gärtnerei steht immer offen, ob für Schulklassen, als Ausbildungsbetrieb oder als Fixpunkt im Terminkalender, z. B. bei der jährlichen Adventausstellung. Mit Stolz, Freude und großem Dank habe ich die Urkunde an die Familie überreicht.

Ein Thema, das bei uns für große Aufregung gesorgt hat, war und ist die sehr kurzfristig eingelangte Information seitens des Bundes, dass im ehemaligen Hotel Lorenzihof in St. Egyden bzw. Schiefling wieder Asylsuchende untergebracht werden sollen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Bürgermeister Thomas Wuksch aus Schiefling sowie dem Obmann der Bürgerinitiative von St. Eygden Wolfgang Wakonig habe ich umgehend bei den Verantwortlichen interveniert, und eine Bürgerversammlung wurde ebenfalls rasch einberufen. Nun liegen die Fakten auf dem Tisch, die uns, aus meiner Sicht, wieder vor eine sehr große Herausforderung stellen. In ca. 2 – 3 Wochen werden die ersten Asylsuchenden im Lorenzihof eintreffen, und es wird dort ein Verteilerheim entstehen, in dem 80 Menschen untergebracht werden sollen, bis sie anderen Örtlichkeiten zugewiesen werden. Die Ortschaft St. Egyden und ihre Bewohner leisteten – bereits in der Vergangenheit – gemeinsam einen beachtenswerten und mehr als adäquaten Beitrag zur Bewältigung der damaligen Flüchtlingskrise, und dies hat auch seinerzeit sehr viel von den betroffenen Bürger*innen abverlangt. Die Sorgen und Aspekte der Sicherheit für die Menschen in St. Egyden und den angrenzenden Ortschaften der Gemeinde Schiefling sind groß, und wir als Bürgermeister der zwei Gemeinden forderten eine transparente Information seitens des Bundesministeriums und eine Zusage der Sicherheit für die Bevölkerung ein. Wir ersuchten deshalb in einem Brief an den Innenminister Karl Nehammer – in Anbetracht dessen, dass der Bevölkerung beider Gemeinden während der seinerzeitigen Flüchtlingskrise ein Übermaß an Bereitschaft aufgebürdet wurde –, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Derzeit können wir nur abwarten, ob die Betreuungs- und Sicherheitszusagen eingehalten werden, und sofort wieder reklamieren, wenn dies nicht zutrifft.

Liebe Veldnerinnen, liebe Veldner, der zweite Teil unserer Ausstellung „Velden unterm Hakenkreuz 1938 – 1945“ ist nun vis-à-vis der Post frei zugänglich und kann bis 31.10.2021 jederzeit besichtigt werden. Diese Ausstellung durchzuführen, wurde einstimmig in unseren Gremien beschlossen, und ich möchte dazu noch ergänzen, dass uns Gedenkkultur in Velden sehr wichtig ist. Gedenktage führen eine Gesellschaft zusammen in der Reflexion über die gemeinsame Geschichte. Denn, ob wir es nun wollen oder nicht: Einschneidende Ereignisse hinterlassen ihre Spuren – bei den Akteuren und Zeitzeugen, aber auch bei den nachfolgenden Generationen.

Ein sportliches Jubiläum gab es Ende August auch noch zu feiern, und 20 Jahre „Kärnten Läuft“ gestaltete sich wiederum zu einem Lauf- und Bewegungsfest der Spitzenklasse. Tausende Teilnehmer*innen waren am Start, und Velden präsentierte sich wieder als perfekter Startort. Im Namen der Gemeinde möchte ich mich bei der Kleinen Zeitung, Organisator Michael Kummerer und (unserem Köstenberger) Raphael Gatti mit ihren Teams für die perfekte Organisation des faszinierenden Großereignisses bedanken, das Gäste und Einheimische gleichermaßen begeistert und sicherlich noch lange Jahre begeistern wird.

Aus dem Kulturbereich freut es mich besonders, dass langsam wieder die Stimmen unserer Chöre erklingen, die ihre Proben wieder aufgenommen haben und vereinzelt schon Konzerttermine bekannt geben. Das Aufleben unseres geschätzten Kulturlebens wird uns schöne Momente im Herbst und Winter bringen, worauf wir uns ja schon lange freuen.

Mit spätsommerlichen bzw. frühherbstlichen Grüßen
Ihr Bürgermeister Ferdinand Vouk